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Die Kulturwerkstatt bot im März 2019 drei Veranstaltungen zum Thema “Poetische Utopien” an und knüpfte damit bewußt auch an die gleichzeitig stattfindenden DUISBURGER AKZENTE an, die in diesem Jahr dem Thema “Utopien” gewidmet waren.

Die drei von Klaus Happel konzipierten Events setzen sich mit der Enstehung und Präsenz von Utopien (aka Nicht-Orten) in der menschlichen Wahrnehmung der Welt, ihrer Erkundung und ihrer fortgesetzten unaufhörlichen Entstehung auseinander. Diese Website dokumentiert die Arbeiten.

 

Werkstatt Akzente I
Utopien des Augenblicks : Stille

Freitag, 22.03.2019 um 19.00 Uhr

mit Gedichten von Claribel Alegría, Billy Collins, Olav Hauge, Juan Ramón Jiménez, Gabriela Mistral, Octavio Paz, Sylvia Plath, Giorgos Seferis, Tomas Tranströmer und Giuseppe Ungaretti (Übersetzungen: Klaus Happel)
Vorgestellt und vorgetragen von Silvia Röster, Petra Sörensen
Das Design des Plakats verwendet eine Fotoplastik der Düsseldorfer Fotografin Hanne Horn mit dem Titel „Das Radrennen“.

 

 

 

 

Werkstatt Akzente II
Experimental Poetry
: voices // stimmen \\ φωνές

Niemandsländische Texte
Heimaten gehen verloren. Identitäten werden zu Fragmenten.
Die Welt zerfällt in Stimmen und Bilder.
Piano, Synthesizer und Percussion and what not.

Mike Jansen, Klaus Happel, Silvia Röster, Petra Sörensen, Gülsen Özmen, Rainer “Birdy” Königs, Martin Gückel, Friedhelm Grosse
Sonntag, 24.03.2019 um 11.00 Uhr

Hier handelt es sich um eine experimentelle Aufführung. Zwar stehen die meisten sprachlichen Beiträge fest, Musik und das Zusammenspiel von Wort, Bild und Ton entstehen erst während der Matinee am Sonntag. Es wird ein Video geben.

 

Werkstatt Akzente III
Utopien der Wirklichkeit
: quantum bits

Donnerstag, 28.03. um 19.00 Uhr

H. sapiens ist weder Endpunkt noch Ziel der Evolution. Die Evolutionsmaschine macht niemals Pause und produziert unablässig Neues und Anderes. Menschliche Utopien werden gerade ersetzt durch den heraufziehenden Wettstreit zwischen spirituellen Maschinen und dem Übermenschen.

Texte, Bilder und Musik zu A.I., Singularität und Posthumanismus

vorgestellt von Klaus Happel